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Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) und vfa bio, Vertreter der Biotechnologie-Interessen im vfa, richteten gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim in Biberach eine Veranstaltung für Patienten(-Selbsthilfegruppen) aus. Das Ziel der Veranstaltung unter dem Titel „Biopharmazeutika und Biosimilars: Wissenswertes, Status quo und Ausblick“ war, den geladenen Gästen im Rahmen eines ganztägigen Workshops Wissenswertes über den Wert von Biopharmazeutika und der biopharmazeutischen Produktion für den Patienten, aber auch für den Produktions- und Forschungsstandort Deutschland zu vermitteln. Den Anwesenden wurde viel geboten: So stellte Herr Rinn, Vorsitzender der Geschäftsführung von Boehringer Ingelheim, das Familienunternehmen Boehringer vor und Herr Prof. Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biotechnologie in Frankfurt am Main erläuterte, was Biopharmazeutika und Biosimilars eigentlich sind. Frau Ohlms, Vorsitzende der Stiftung PATH (Patienten-Tumorbank der Hoffnung), zeigte die Bedeutung von Biosimilars aus Sicht der Patienten auf. Frau Dr. Kirchhoff verdeutlichte in ihrem Vortrag, dass die medizinische Biotechnologie in Deutschland bereits heute ein wichtiger Baustein für den Industriestandort Deutschland ist - und auch in Zukunft sein wird. Denn forschungsintensive Branchen wie die Pharmaindustrie und Biotechnologie sind wichtig für die Sicherung der Zukunft eines Standortes und auch der gesamten Volkswirtschaft - umso mehr, wenn sie die Gesundheit der Bevölkerung verbessern können. In der anschließenden Werksführung zeigte sich eindrucksvoll, dass die Wirkstoffentwicklung und dessen Produktion in der medizinischen Biotechnologie hoch innovativ, kostenintensiv, investitionsstark und risikoreich sind. Dabei werden neue, wertschöpfungsstarke Arbeitsplätze für den Standort Deutschland geschaffen.

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