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Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) und vfa bio, Vertreter der Biotechnologie-Interessen im vfa, richteten gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim in Biberach eine Veranstaltung für Patienten(-Selbsthilfegruppen) aus. Das Ziel der Veranstaltung unter dem Titel „Biopharmazeutika und Biosimilars: Wissenswertes, Status quo und Ausblick“ war, den geladenen Gästen im Rahmen eines ganztägigen Workshops Wissenswertes über den Wert von Biopharmazeutika und der biopharmazeutischen Produktion für den Patienten, aber auch für den Produktions- und Forschungsstandort Deutschland zu vermitteln. Den Anwesenden wurde viel geboten: So stellte Herr Rinn, Vorsitzender der Geschäftsführung von Boehringer Ingelheim, das Familienunternehmen Boehringer vor und Herr Prof. Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biotechnologie in Frankfurt am Main erläuterte, was Biopharmazeutika und Biosimilars eigentlich sind. Frau Ohlms, Vorsitzende der Stiftung PATH (Patienten-Tumorbank der Hoffnung), zeigte die Bedeutung von Biosimilars aus Sicht der Patienten auf. Frau Dr. Kirchhoff verdeutlichte in ihrem Vortrag, dass die medizinische Biotechnologie in Deutschland bereits heute ein wichtiger Baustein für den Industriestandort Deutschland ist - und auch in Zukunft sein wird. Denn forschungsintensive Branchen wie die Pharmaindustrie und Biotechnologie sind wichtig für die Sicherung der Zukunft eines Standortes und auch der gesamten Volkswirtschaft - umso mehr, wenn sie die Gesundheit der Bevölkerung verbessern können. In der anschließenden Werksführung zeigte sich eindrucksvoll, dass die Wirkstoffentwicklung und dessen Produktion in der medizinischen Biotechnologie hoch innovativ, kostenintensiv, investitionsstark und risikoreich sind. Dabei werden neue, wertschöpfungsstarke Arbeitsplätze für den Standort Deutschland geschaffen.

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Musterpräsentation, 18. Oktober 2017

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Neben einer langen Tradition haben die Arzneimittelforschung und -produktion in diesem Land auch einen hohen Stellenwert: Deutschland gehört zu den wichtigsten Pharmastandorten weltweit. Die Daten und Fakten der nationalen pharmazeutischen Forschungs- und Produktionslandschaft, aber auch die der regionalen Pharmastandorte Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz belegen die Bedeutung und die Potenziale der Pharmabranche für den Industriestandort Deutschland. mehr

Robuste Entwicklung trotz steigender Unsicherheit
IW-Kurzbericht, 20. September 2017

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Hohe wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten prägten das vergangene Jahr 2016. Die anhaltende globale Investitionszurückhaltung schwächte die Exportchancen deutscher Produkte auf dem Weltmarkt. Der Absatz deutscher industrieller Gesundheitsgüter blieb von dieser globalen Entwicklung zwar nicht verschont, zeigte sich aber robuster als die Warenausfuhren insgesamt.​ mehr

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Ordnungspolitisches Statement, 20. Juli 2017

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Das Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg erklärte in einem Urteil, dass die im Rahmen des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes von der Schiedsstelle bestimmten Preise für Arzneimittel nicht mit Hilfe eines Mischpreises gebildet werden dürfen. Die Umsetzung des Urteils kann sich zu einer Innovationsbremse auf dem deutschen Arzneimittelmarkt auswirken. mehr